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Quecksilber gefährdet Giftfrosch-Nachwuchs in Amazonien

Quecksilber ist ein Umweltschadstoff, der aufgrund seiner Toxizität und der Risiken für wild lebende Tiere und die menschliche Gesundheit weltweit Anlass zu Besorgnis gibt – das betont auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Das Umweltgift findet sich gerade auch an abgelegenen, naturbelassenen Orten wie dem Amazonas und gefährdet die dortige Tierwelt. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie unter Leitung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Veterinärmedizinischen Universität Wien anhand des Giftfrosches Dendrobates tinctorius.

Licht ins Dunkel weiblicher Reproduktionskrankheiten

In einer neuen Studie hat ein internationales Team von Wissenschafter*innen unter Leitung der Universität Wien untersucht, wie sich Veränderungen in der DNA auf Krankheiten auswirken. Diese Forschungsergebnisse können zur Aufklärung der Ursachen der weiblichen Reproduktionskrankheiten beitragen. Etwa legen die neuen Ergebnisse nahe, dass das Risiko zur Streuung von Krebs verringert werden könnte, wenn Krebsoperationen in einer bestimmten Zyklusphase angesetzt werden. Die Ergebnisse wurden aktuell im renommierten Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.

Emissionen effizient einsparen

Wie kann eine Organisation ihre CO2-Emissionen senken? Die Universität Graz zeigt’s vor und unterstützt auch andere dabei. Durch eine exklusive Partnerschaft mit der NetCero GmbH, eines neu gegründeten Start-ups, soll das am Wegener Center der Uni Graz entwickelte Institutional Carbon Management nun auch von Unternehmen und Institutionen in allen gesellschaftlichen Bereichen genutzt werden können. NetCero bietet interessierten Betrieben und Einrichtungen maßgeschneiderte Beratung sowie ein neuartiges Softwaretool für vollumfängliches Nachhaltigkeitsmanagement mit Schwerpunkt Carbon Management an.

Menschen mit niedrigerem Einkommen profitieren besonders von Natur

Daten aus einer repräsentativen Stichprobe der österreichischen Bevölkerung legen nahe, dass der Zusammenhang zwischen Naturkontakt und Wohlbefinden bei Menschen mit niedrigerem Einkommen stärker ist als bei Menschen mit höherem Einkommen. Dieses Muster wurde jedoch nur gefunden, wenn Menschen die Natur aktiv aufsuchten und nicht, wenn sie lediglich in der Nähe von Grünflächen lebten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verfügbarkeit, der Zugang und die Nutzung von Grün- und Blauräumen eine wichtige Rolle bei der Verringerung einkommensbedingter gesundheitlicher Ungleichheiten spielen kann. Die Studie wurde unter Leitung der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur durchgeführt und wurde aktuell in der Fachzeitschrift Health & Place veröffentlicht.