Quecksilber gefährdet Giftfrosch-Nachwuchs in Amazonien
Quecksilber ist ein Umweltschadstoff, der aufgrund seiner Toxizität und der Risiken für wild lebende Tiere und die menschliche Gesundheit weltweit Anlass zu Besorgnis gibt – das betont auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Das Umweltgift findet sich gerade auch an abgelegenen, naturbelassenen Orten wie dem Amazonas und gefährdet die dortige Tierwelt. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie unter Leitung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Veterinärmedizinischen Universität Wien anhand des Giftfrosches Dendrobates tinctorius.
Licht ins Dunkel weiblicher Reproduktionskrankheiten
In einer neuen Studie hat ein internationales Team von Wissenschafter*innen unter Leitung der Universität Wien untersucht, wie sich Veränderungen in der DNA auf Krankheiten auswirken. Diese Forschungsergebnisse können zur Aufklärung der Ursachen der weiblichen Reproduktionskrankheiten beitragen. Etwa legen die neuen Ergebnisse nahe, dass das Risiko zur Streuung von Krebs verringert werden könnte, wenn Krebsoperationen in einer bestimmten Zyklusphase angesetzt werden. Die Ergebnisse wurden aktuell im renommierten Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht.
Von Wasserstoff bis Quanten: Vier neue Studiengänge an der FH Technikum Wien
Bachelor Umwelt- und Bioprozesstechnik sowie Wasserstofftechnik und Master Klimabewusste Gebäudetechnik sowie Quantum Engineering starten im Herbst 2024 – Bewerbung bereits möglich.
Samstag, 16. März 2024: Tag der offenen Tür an der Danube Private University (DPU) – Einblicke in das Zahn-/ und Humanmedizinstudium
Die Danube Private University (DPU) öffnet am Samstag, den 16. März 2024 von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr ihre Türen für alle Studieninteressierten.
Land Tirol fördert MCI Forschungszentrum für Innovation im Sozial- und Gesundheitswesen
Center for Social & Health Innovation am MCI mit 192.000 Euro gefördert | Forschung in digitalen Technologien, Public Health und Künstlicher Intelligenz
Mitmach-Projekt für Amphibienschutz gestartet
Das Citizen-Science-Projekt „Frosch im Wassertropfen“ der Universität Innsbruck geht in die zweite Runde - diesmal in ganz Österreich. Alle Interessierten, die Zugang zu einem Teich oder ähnlichem Kleingewässer haben, können teilnehmen und so einen wichtigen Beitrag zum Schutz heimischer Amphibien leisten.
Emissionen effizient einsparen
Wie kann eine Organisation ihre CO2-Emissionen senken? Die Universität Graz zeigt’s vor und unterstützt auch andere dabei. Durch eine exklusive Partnerschaft mit der NetCero GmbH, eines neu gegründeten Start-ups, soll das am Wegener Center der Uni Graz entwickelte Institutional Carbon Management nun auch von Unternehmen und Institutionen in allen gesellschaftlichen Bereichen genutzt werden können. NetCero bietet interessierten Betrieben und Einrichtungen maßgeschneiderte Beratung sowie ein neuartiges Softwaretool für vollumfängliches Nachhaltigkeitsmanagement mit Schwerpunkt Carbon Management an.
Menschen mit niedrigerem Einkommen profitieren besonders von Natur
Daten aus einer repräsentativen Stichprobe der österreichischen Bevölkerung legen nahe, dass der Zusammenhang zwischen Naturkontakt und Wohlbefinden bei Menschen mit niedrigerem Einkommen stärker ist als bei Menschen mit höherem Einkommen. Dieses Muster wurde jedoch nur gefunden, wenn Menschen die Natur aktiv aufsuchten und nicht, wenn sie lediglich in der Nähe von Grünflächen lebten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verfügbarkeit, der Zugang und die Nutzung von Grün- und Blauräumen eine wichtige Rolle bei der Verringerung einkommensbedingter gesundheitlicher Ungleichheiten spielen kann. Die Studie wurde unter Leitung der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur durchgeführt und wurde aktuell in der Fachzeitschrift Health & Place veröffentlicht.