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Viele Wareninseln verschlechtern das Einkaufserlebnis

22. April 2026|

Zusätzliche Wareninseln in Supermarktgängen – sogenannte Zweitplatzierungen – sollen Impulskäufe fördern. Eine neue Studie von Mathias Streicher von der Universität Innsbruck zeigt jedoch: Übermäßige Bestückung verengt die Gänge, bremst Kundinnen und Kunden aus und kann den Umsatz senken. In realen Feldexperimenten stiegen die Umsätze in Gängen ohne Zusatzdisplays um rund 11,5 Prozent, obwohl insgesamt weniger Produkte ausgestellt waren.

Arten und Sprachen weltweit durch Folgen des europäischen Kolonialismus bedroht

21. April 2026|

Menschliche Aktivitäten prägten schon immer sowohl die biologische als auch die kulturelle Vielfalt. Ein internationales Team unter Leitung der Universität Wien hat nun untersucht, welchen Zusammenhang es zwischen der Bedrohung von Arten und der von Sprachen gibt. Sprachwissenschafter und Biodiversitätsforscher identifizierten dabei einen gemeinsamen Schlüsselfaktor: den europäischen Kolonialismus. Die Studie ist aktuell im Fachmagazin People and Nature erschienen.

Wie Darmbakterien und akuter Stress zusammenhängen

16. April 2026|

Das Darmmikrobiom beeinflusst zahlreiche körperliche Prozesse. Wissenschafter*innen der Universität Wien konnten nun erstmals zeigen, dass bei gesunden Erwachsenen die Vielfalt der Darmbakterien und deren Kapazität, bestimmte Stoffwechselprodukte herzustellen, mit der akuten Stressreaktion zusammenhängen – insbesondere der Stressreaktivität. Eine höhere mikrobielle Vielfalt war dabei mit einer stärkeren hormonellen und subjektiv empfundenen Stressreaktivität verbunden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Darmmikrobiom eine Rolle bei der Regulation der akuten Stressreaktion spielen könnte. Die Studie wurde in Neurobiology of Stress veröffentlicht.

Ein dickes Ding: Warum wir den Lovesong der Grille nicht immer hören

13. April 2026|

Es ist der Sound des Sommers, der schon bald auf unseren Wiesen erklingt: die Melodie der Grillen. Doch nicht jeder Gesang dieser Insekten ist für uns wahrnehmbar. Einzelne Arten zirpen nämlich im Ultraschallbereich. Wie das eine in Afrika beheimatete Art macht, haben internationale Wissenschaftler:innen unter Leitung der Universität Graz enträtselt. Diese Grille hat im Flügel eine verdickte Ader entwickelt, die die Frequenz in die Höhe treibt.

Menschliche Landnutzung in Bergregionen erhöht Risiko tödlicher Erdrutsche

Entgegen der weit verbreiteten Auffassung, dass Erdrutsche naturgemacht sind, zeigt eine neue Studie, dass die meisten tödlichen Erdrutsche in vom Menschen veränderten Umgebungen auftreten. Die aktuelle Studie, die von einem internationalen Team der Universität Wien, der Universität Ankara, der Technischen Universität Istanbul, der Bursa Uludag Universität und des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geowissenschaften durchgeführt wurde, liefert einen globalen Überblick darüber, wie Eingriffe des Menschen in die Natur das Auftreten von Erdrutschen beeinflussen. Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass Veränderungen der Landnutzung und der Bodenbedeckung einen wesentlich größeren Einfluss auf die Zahl der Todesopfer durch Erdrutsche haben als physikalische Faktoren wie Topografie und Niederschlag, insbesondere in Ländern mit niedrigem und unterem mittleren Einkommen. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.

8. April 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Hotspots von Pflanzeninvasion verlagern sich von subtropischen auf gemäßigte Regionen

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Wien hat erstmals hochauflösende globale Karten zum Invasionsrisiko für Tausende gebietsfremder Pflanzenarten unter aktuellen Bedingungen sowie unter zukünftigen Klima- und Landnutzungsszenarien erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die globalen Hotspots des Pflanzeninvasionsrisikos geografisch verlagern werden, wobei gemäßigte Regionen einem steigenden Risiko ausgesetzt sein werden, während das Risiko in einigen subtropischen Gebieten zurückgehen könnte. Die Studie wurde in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

27. März 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Klima an den Klippen: Forscher:innen enträtseln Entwicklung des Grönländischen Eisrandes

Senkrechte Eiswände, bis zu 40 Meter hoch: In Game of Thrones wurden sie als Befestigung dramatisiert, im Kalten Krieg mit Interesse erforscht. Wie die imposanten Wälle entlang des 80 000 Kilometer langen Eisrands Grönlands entstanden sind, wie sie sich entwickeln und welchen Einfluss sie auf das Klima habe, ist noch nicht vollständig geklärt. Forscher:innen der Universitäten Graz und Innsbruck sind der Lösung des Rätsels einen Schritt näher gekommen. Die Ergebnisse ihrer jüngsten Untersuchung sind in der Zeitschrift The Cryosphere erschienen.

27. März 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

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