UNI.at Startseite

Eye-Tracking zeigt: Hunde überrascht von Regelbruch

28. Mai 2026|

Eine aktuelle Studie des Messerli Forschungsinstituts für Mensch-Tier-Beziehung der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni) untersuchte, ob und wie Hunde darauf reagieren, wenn Menschen soziale Regeln brechen. Zur Beantwortung dieser Frage testeten die Forscher:innen mittels Eye-Tracking mehrere Dutzend Hunde. Dabei zeigte sich ein klares Verhalten der getesteten Hunde: Wurden die Vierbeiner mit sozialen Regelbrüchen konfrontiert, weiteten sich ihre Pupillen – ein Indiz für Überraschung und erhöhte Aufmerksamkeit.

Aus eins mach viele: Forschende der Uni Graz identifizieren Mechanismus zur Artentstehung

27. Mai 2026|

Verändert sich ein Lebensraum, müssen sich Tiere, Pflanzen und auch der Mensch den neuen Umweltbedingungen anpassen. Wer das am schnellsten und besten hinbekommt, setzt sich durch. Dabei entwickeln sich im Lauf der Zeit auch neue Arten, die auf bestimmte Habitate spezialisiert sind. Der Zoologe Christian Sturmbauer konnte nun mit seiner Arbeitsgruppe an der Universität Graz und internationalen Partner:innen zeigen, dass der molekularbiologische Prozess des „Alternativen Splicing“ – anders als bisher angenommen – höchst effektiv zur Ausbildung neuer Spezies beiträgt. Durch unterschiedliche Kombinationen von Teilen desselben Gens entstehen verschiedene, strukturell leicht abweichende Varianten funktioneller Proteine. Das führt sehr rasch zu maßgeblichen Veränderungen. Publiziert wurden die Forschungsergebnisse im renommierten Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences.

Innsbrucks neue Verbindung zum Weltraum

18. Mai 2026|

Heute, am 18. Mai, wurde die quantenoptische Bodenstation Marietta Blau am Hafelekar im Beisein hoher politischer Vertreter und eines Physik-Nobelpreisträgers eröffnet. Die Universität und der Forschungsstandort Innsbruck verfügen damit über eine wichtige Basis für die Entwicklung eines weltumspannenden Quanteninternets. Auch der stellaren Astrophysik stehen mit dem hochmodernen Spiegelteleskop neue Möglichkeiten offen.

Menschliche Geburt ist nicht einzigartig schwierig unter Säugetieren

12. Mai 2026|

Die menschliche Geburt gilt häufig als einzigartig schwierig und gefährlich. Der Grund: Die Kombination aus aufrechtem Gang und großem Gehirn führt zu einem engen Verhältnis zwischen Kind und Geburtskanal. Forschungen an der Universität Wien zeigen nun, dass viele andere Säugetiere – von Haustieren bis zu wild lebenden Arten – mit ähnlichen Geburtsproblemen und Sterblichkeit konfrontiert sind. Bei manchen Arten treten solche Komplikationen sogar ebenso häufig auf wie in einigen menschlichen Populationen, wie etwa Jägerinnen und Sammlerinnen ohne moderne medizinische Versorgung. Die Ergebnisse legen nahe, dass schwierige Geburten kein ausschließlich menschliches Phänomen sind. Die Studie wurde in Biological Reviews veröffentlicht.

Mathematische Analysen zeigen, wie Arten bei Anpassung an Grenzen stoßen

Wenn Arten Veränderungen in ihrer Umwelt ausgesetzt sind, können sie in ihrem aktuellen Lebensraum überleben, indem sie sich genetisch an die neuen Bedingungen anpassen. Diese Fähigkeit ist jedoch nicht unbegrenzt. In einer in PNAS veröffentlichten Studie zeigt die Biomathematikerin Jitka Polechová von der Universität Wien, dass es selbst bei nur allmählich voranschreitenden Umweltänderungen einen Kipppunkt gibt, an dem die Anpassung plötzlich scheitern kann. Wenn dies geschieht, können die Verbreitungsgebiete von Arten schrumpfen oder Populationen in separate Teilpopulationen zerfallen.

11. Mai 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Evolutionäre Prozesse formen Bakterienpopulationen im menschlichen Darm

Der menschliche Darm beherbergt ein komplexes Ökosystem aus Billionen Mikroorganismen (Mikrobiom), das Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel beeinflusst. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien zeigt mit dem Analyseansatz "Reverse Ökologie", dass viele bekannte Darmbakterienarten aus mehreren evolutionär differenzierten Gruppen bestehen, die sich an unterschiedliche Bedingungen im Darm angepasst haben. Einige dieser Populationen stehen mit höherem Alter, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Die Ergebnisse wurden nun in Nature veröffentlicht und können künftig die Suche nach Biomarkern verbessern und langfristig präzisere Therapien ermöglichen.

6. Mai 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Evolution einer außergewöhnlichen Photosynthese in tropischen Bäumen entschlüsselt

Pflanzen nutzen Sonnenlicht, um aus Wasser und Kohlendioxid auf verschiedene Weise energiereiche Zucker und Sauerstoff zu bilden (Photosynthese). Dabei ist Trockenheit ein großes Problem. Ein Forschungsteam unter Leitung von Wolfram Weckwerth an der Universität Wien zeigt nun, wie sich eine besonders wassersparende Variante dieses Prozesses (CAM) in einer einzelnen tropischen Baumgattung evolutionär divers entwickelt hat. Durch die Analyse des Erbguts dreier Arten der Gattung Clusia konnten die Forschenden nachvollziehen, wie Genomvervielfachung und nachfolgender genetischer Umbau zur Vielfalt unterschiedlicher CAM-Ausprägungen beitragen. Die Ergebnisse wurden aktuell in Nature Communications veröffentlicht.

5. Mai 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Alles rund um’s Studium

Studentenjobs

Nebenjobs, Absolventenjobs & Praktika

Hier bist du richtig!

Finde den perfekten Job, der sich mit deinem Studium vereinbaren lässt.

– Zur Jobbörse

Studienführer

Wähle aus über 2000 Studiengängen...

Finde dein Studium!

Alle Studiengänge –

Universitäten und FHs –

Hilfe & Ratgeber

Termine & Fristen, Beihilfen, Tipps & Tricks

Alles rund um's Studium

Bekomme Antworten auf deine Fragen!

zum Ratgeber

Veranstaltungen

Uni-Veranstaltungen, Studentenfeste, Festivals & Co

Bleib auf dem Laufenden!

Verpasse nichts mehr!

zum Eventkalender