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Klima an den Klippen: Forscher:innen enträtseln Entwicklung des Grönländischen Eisrandes

27. März 2026|

Senkrechte Eiswände, bis zu 40 Meter hoch: In Game of Thrones wurden sie als Befestigung dramatisiert, im Kalten Krieg mit Interesse erforscht. Wie die imposanten Wälle entlang des 80 000 Kilometer langen Eisrands Grönlands entstanden sind, wie sie sich entwickeln und welchen Einfluss sie auf das Klima habe, ist noch nicht vollständig geklärt. Forscher:innen der Universitäten Graz und Innsbruck sind der Lösung des Rätsels einen Schritt näher gekommen. Die Ergebnisse ihrer jüngsten Untersuchung sind in der Zeitschrift The Cryosphere erschienen.

Eierpecken mit Mehrwert: Zweinutzungshühner im Fokus

27. März 2026|

Ostern ohne Eier? Undenkbar! Doch wie steht es um die Gesundheit der Hühner, die sie legen? Im Projekt „Gesundes Brustbein“* untersuchen Forschende der Vetmeduni, warum Legehennen häufig unter Brustbeinschäden leiden und welche Faktoren ihre Knochengesundheit beeinflussen. Dabei rücken Zweinutzungshühner in den Fokus: Diese Tiere verbinden Legeleistung und Fleischproduktion und könnten eine vielversprechende Alternative für mehr Tierwohl und eine nachhaltigere Landwirtschaft darstellen.

Galápagos-Goldwaldsänger: Gesänge von Männchen und Weibchen haben unterschiedliche Funktionen

18. März 2026|

Jahrzehntelang konzentrierte sich die Vogelgesangsforschung fast ausschließlich auf Männchen. Dabei singen bei vielen Vogelarten auch die Weibchen. Eine neue Studie von Forschenden der Universität Wien und der Anglia Ruskin University zeigt nun, dass weibliche Galápagos-Goldwaldsänger häufig singen – jedoch offenbar aus anderen Gründen als die Männchen. In Experimenten, bei denen territoriale Eindringlinge simuliert wurden, stellten die Forschenden fest, dass der Gesang der Weibchen weder mit Konkurrenz unter Artgenossinnen noch mit der Signalisierung von Aggression zur Revierverteidigung in Verbindung steht. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift Animal Behaviour veröffentlicht wurden, werfen neue Fragen zur Funktion von Vogelgesang auf.

Klimawandel bremst die Erde: Tag-Verlängerung beispiellos seit 3,6 Millionen Jahren

Der Klimawandel verlängert unsere Tage, da das Ansteigen der Meeresspiegel die Erdrotation verlangsamt. Wissenschafter der Universität Wien und der ETH Zürich konnten nun zeigen, dass der derzeitige Anstieg der Tageslänge – 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert – in den letzten 3,6 Millionen Jahren klar hervorsticht. Die Schwankungen der Tageszeit vor Millionen von Jahren ermittelte das Team mithilfe der fossilen Überreste einzelliger Meeresorganismen, so genannter benthischer Foraminiferen. Die Studie erschien aktuell im "Journal of Geophysical Research: Solid Earth".

12. März 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Sonnenschirm hilft bei der Suche nach einer zweiten Erde

Die Beobachtung von Exoplaneten bringt einige Herausforderungen mit sich. Insbesondere Planeten, die der Erde ähneln, sind sehr schwer zu untersuchen, da sie nur schwach leuchten und von ihrem zugehörigen Stern überstrahlt werden. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Stefan Kimeswenger, Astrophysiker an der Universität Innsbruck, einen neuen Ansatz untersucht: Ein großes, erdbasiertes Teleskop soll mit einem im Weltraum kreisenden „Sonnenschirm“ kombiniert werden, der das Licht des Sterns gezielt ausblendet.

Uralte Symbiose zwischen Pflanzen und Pilzen: Wichtige Hinweise für nachhaltige Landwirtschaft

Fast alle Pflanzen leben in einer engen Gemeinschaft mit sogenannten Mykorrhiza-Pilzen – eine wichtige Symbiose, um essenzielle Nährstoffe aufzunehmen. In ihrer neuen Studie hat ein Team rund um die Ökologin Christina Kaiser vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaft (CeMESS) von der Universität Wien nun herausgefunden, dass diese Mykorrhizasymbiose sehr empfindlich auf Ungleichgewichte von bestimmten Nährstoffen (Stickstoff, Phosphor und Kalium) im Boden reagiert. Die Daten stammen aus einer 70-jährigen Langzeitstudie und liefern daher besonders wertvolle Einblicke, die Wissenschafter*innen leisten damit einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Ergebnisse wurden aktuell im renommierten Fachmagazin The New Phytologist veröffentlicht.

3. März 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

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